Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester trifft auf 1. Blog-Geburtstag

Heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Post veröffentlicht - es war ein tolles Gefühl!


Die Zeit seit damals ist wahnsinnig schnell vergangen, viel ist passiert aber auch viele Dinge sind unverändert. Findet ihr nicht auch?
Durch den Blog habe ich neue Kontakte geknüpft und hoffe natürlich im folgenden Jahr noch mehr Menschen kennenzulernen und mich mit ihnen austauschen zu können.

Heute ist aber nicht nur der 1. Geburtstag meines Blogs - wie ihr ja alle wisst - sondern auch Silvester. Deshalb fülle ich für alle die Gläser und....

...wünsche ich euch "E guete Rutsch is 2012" und hoffe, dass ihr bald wieder hier vorbeischaut. Zum Wohl!


Freitag, 30. Dezember 2011

Tarte au chocolat spécial

Ihr sucht noch eine süsse Sünde, die am Silvesterabend alle Esser in Staunen versetzt? 
Wie wäre es mit dieser Tarte, welche eine Füllung aus Zartbitterschokolade, Milchschokolade und weisser Schokolade hat?!

Die Tarte schmeckt nicht nur im Winter sondern auch im Sommer sehr lecker, obwohl wir sie an kälteren Tagen bevorzugen, da sie eher mächtig ist. 
Nicht nur an Silvester, sondern auch an Weihnachten, Muttertag und anderen festlichen Anlässend kommt die Tarte besonders gut an; für die Liebe oder an Muttertag empfehle ich an Stelle der Sternendekoration Herzen und an einem Geburtstag eine Kerze, den Namen oder das Alter.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Lebkuchen-Schoko-Küchlein mit flüssigem Kern, Vanille-Mousse au chocolat und Gewürzorangen

Der krönende Abschluss (m)eines Menüs - die Nachspeise!

Passend zu Weihnachten habe ich ein Lebkuchen-Schokoküchlein mit einem Vanille-Schokoladen-Mousse - mit Caramelsirup beträufelt und in einer Hippe angerichtet -  sowie Gewürzorangen serviert. Glücklicherweise konnte ich alles am Vortag vorbereiten und musste nach dem Hauptgang nur noch die Küchlein in den Ofen schieben, alles anrichten und servieren.

Leider liess es sich auch bei diesem Gang aufgrund späterer Stunde nicht vermeiden, unsere Lampe einzuschalten, welche dem Ganzen leider einen Gelbstich verleiht.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Tournedos auf glasierten Möhren an Kartoffelpüree

So, hier habe ich euch nun das Rezept für den Hauptgang unseres Weihnachtsmenüs.

Wie schon einmal erwähnt, hat das Bild leider einen sehr starken Gelbstich, der durch unsere Lampe verursacht wurde und ich nicht entfernen kann.

Zum Rezept: Ausnahmsweise habe ich nicht normal niedergegart, sondern die "Rückwärts-Variante" gemacht. Ich habe die Tournedos also zuerst im 80Grad heissen Ofen "angewärmt" und kurz vor dem Servieren rundum angebraten. Für die Sauce habe ich den restlichen Fond gebraucht, welcher ich für die Essenz vom Steinpilz übrig hatte.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Essenz vom Steinpilz mit Haselnuss - Thymian - Nocke

Hier folgt das Rezept der Steinpilz-Essenz, welche ich ebenfalls an Heilig Abend im Rahmen meines Menüs serviert habe.

Für diese Suppe ist es sehr wichtig, einen selbstgemachten (und geklärten) Fond zu verwenden. Sei es nun ein Gemüsefond, einen Wild- oder Kalbsfond. 
Um nicht zu viele Knochen ect. kaufen zu müssen, kann man auch einen "Gemüsefond mit Markknochen" machen, der wird total super. Das geht aber natürlich nur, wenn kein strenger Vegetarier am Tisch sitzt; dann lieber auf einen "normalen" Gemüsefond zurückgreifen.

Auch sollten nicht die preiswertesten Steinpilze verwendet werden, denn diese werden beim Ziehen im Fond schnell bitter.

Montag, 26. Dezember 2011

Poulet - Terrine auf kleinem Wintersalat

Hier präsentiere ich euch die Vorspeise meines Heilig-Abend-Menüs
Ich habe die Terrine ausgekühlt serviert, doch sie schmeckt auch lauwarm sehr gut. Sie kann zudem bereits am Vortag zubereitet werden und dann im Kühlschrank ohne Qualitätsverlust aufbewahrt werden.
Der winterliche Salat mit dem Apfel und den Walnüssen passt sehr gut zu der Terrine und lässt sie in einem modernen Licht erscheinen. Dazu habe ich ein Sauerteig-Baguette gereicht.

Sauerteig - Baguette

Dieses Baguette habe ich an Heilig Abend zusammen mit einer Poulet-Terrine auf einem winterlichen Salat als Vorspeise eines 4-Gang-Menüs serviert.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Mein kleines Menü zu Heilig Abend

Mein Menü musste dieses Mal drei Generationen zufriedenstellen. Ergo: Kein Braten oder rohes Fleisch, keine "Exoten" wie Tonkabohne, Galgant, Kumquat,.... Dazu kamen noch einige weitere persönliche Vorlieben und Abneigungen, welche zu beachten waren.

Herausgekommen ist dieses kleine aber feine 4-Gang-Menü, welches alle überzeugen konnte. Die einzelnen Rezepte folgen in den nächsten Tagen.

Leider haben die Fotos vom Hauptgang und der Nachspeise einen Gelbstich, da es draussen schon dunkel war und unsere Lampe gelb leuchtet.


Poulet-Terrine auf kleinem Wintersalat, dazu Sauerteig-Baguette






Samstag, 24. Dezember 2011

Brombeer - Johannisbeer - Likör

Endlich ist es so weit! Heute wird mein erster Likör - der von meiner Familie bereits getestet und als lecker befunden wurde - verschenkt.

Bei einem Likör ist es sehr wichtig, auf die Frische der Ware zu achten; die Beeren sollten frisch gepflückt, reif, süss und unbeschädigt sein! Vor der Verwendung werden die Beeren vorsichtig gewaschen und auf Krepppapier getrocknet.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ebenso frohe Festtage!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Schweinefilet an Lebkuchensauce mit Schupfnudeln von der Süsskartoffel

Ein unkompliziertes, budgetfreundliches und sehr schmackhaftes Weihnachtsgericht - wer wünscht sich das nicht?
Kein Stress am "grossen Tag" und möglichst viel Zeit mit den Gästen zu verbringen ist meistens das Ziel, da kommt dieses Gericht gerade gerufen. Denn es lässt sich bereits einiges vorbereiten und die restliche Zubereitung ist ein Klacks.

An Stelle des Broccoli eignet sich auch Rosenkohl hervorragend als Beilage.

Montag, 19. Dezember 2011

Panettone

Weihnachten naht und auch bei uns darf das traditionelle italienische Weihnachtsgebäck an diesen Tagen nicht fehlen! 

Eine Panettone zeichnet sich durch ihre dezente Süsse, ihre Luftig- und Saftigkeit aus.
Normalerweise wird der Panettoneteig über mehrere Tage mit einem Sauerteig geführt, bis er endlich gebacken wird. Ist Eile angesagt oder kein Sauerteig vorhanden, kann ich euch diese Variante mit Vorteig und Hefe empfehlen, sie schmeckt auch sehr gut!

Der Teig wird normalerweise mit Rosinen, Orangeat und Zitronat verfeinert; die Rosinen können vor der Verwendung auch über Nacht in Rum eingelegt werden. Wer diese Variante nicht mag, kann sie auch mit gehackter Zartbitterschokolade zubereiten.

Freitag, 16. Dezember 2011

Gewürz - Leibchen

Fehlt die Lust oder die Zeit um leckere Ausstechplätzchen, deren Teig immer wieder gekühlt werden muss, herzustellen? 

Die Gewürzleibchen sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch schnell gemacht und verströmt schon beim Backen einen weihnachtlichen Duft im ganzen Haus! Wer dann noch die Geduld findet, die Plätzchen einige Tage gut verschlossen durchziehen zu lassen, wird mit einem tollen Aroma und viel Lob belohnt.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Engelsaugen

Spitzbuebe (Linzer Augen / Spitzbuben) sind bei allen heiss begehrt. Doch was tun, wenn man keine Zeit für die aufwändige Zubereitung hat? Die Antwort habe ich euch heute mitgebracht!

Die Engelsaugen werden aus einem einfach und schnell herzustellenden Mürbeteig gebacken - wie bei den Spitzbuben. Doch anstatt den Teig dünn auszurollen, in mühsamer Arbeit Kekse auszustechen, einzeln zu backen und danach noch zu füllen kann man hier einige Arbeitsschritte enorm vereinfachen.
Der gekühlte Teig wird zu Kugeln weiterverarbeitet, wobei kleine Einbuchtungen mit Hilfe eines Kochlöffels gemacht werden. Vor dem Backen werden diese bereits mit einem beliebigen Gelee gefüllt, danach werden diese gebacken und schon sind die Engelsaugen fertig. Wer will, kann sie natürlich auch noch mit Puderzucker bestäuben.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Kartoffellebkuchen

Wer mag ihn nicht - den saftigen Lebkuchen?!

Die Kartoffeln machen den Lebkuchen saftig und die Nüsse verleihen dem Lebkuchen mit den Gewürzen das weihnachtliche Aroma. Egal ob pur, mit Schokoladen- oder Punschglasur, die Lebkuchen mögen Gross und Klein.

Samstag, 10. Dezember 2011

Vanillebrezel

Vanillebrezel(n) sind bei uns heiss begehrt - deshalb wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Das Formen der Vanillebrezeln nimmt zwar einige Zeit in Anspruch, doch das Ergebnis entschädigt den Aufwand allemal. 
Nach dem Backen werden die heissen Brezel glasiert, wodurch sie ihre dünne, knusprige Hülle erhalten. Durch die leichte Säure in der Glasur schmecken die Brezel sehr frisch und leicht, wobei sie für die Hüften wahrlich nicht so harmlos sind, wie sie aussehen.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Totenbeinli - Nussstangen

Die Totenbeinli sind traditionelle Kekse aus der Schweiz, die er das ganze Jahr über zu kaufen gibt, wobei wir sie nur an Weihnachten mögen. Leider schmecken die gekauften Kekse nicht so lecker, das Selberbacken lohnt sich wirklich!
Der unschöne Name der Totenbeinli stammt daher, dass diese Kekse früher immer als "Leichenschmaus" gegessen wurde - das soll aber niemanden vom Backen abhalten!

Montag, 5. Dezember 2011

Grittibänz

Grittibänze (=Weckmann, Stutenkerl, Kiepenkerl, Grättimaa) sind was Tolles - damit kann man jedes Kind wunderbar beschäftigen. Das Formen, Verzieren und natürlich auch der Verzehr danach macht allen Kindern Spass!
Egal ob pur, mit Rosinen, Orangeat oder Zitronat verfeinert, der Teig ist für alle Varianten geeignet. Zum Verzieren eignen sich unter Anderem Haselnüsse, Mandeln und Mandelstifte, Rosinen und Hagelzucker.

Wichtig zu wissen ist einfach, dass man den gegangenen Teig nicht mehr kneten soll, formen ja, kneten nein.

Freitag, 2. Dezember 2011

Kokosbällchen mit Vanille

Diese Kekse sind sehr simpel in der Herstellung und schmecken ausgesprochen lecker - für Backanfänger ist das Rezept bestens geeignet! Da sie keine Trocknungs- oder Ruhezeiten haben, sind sie sehr schnell gemacht und auch für den spontanen Besuch zum Kaffee geeignet. 
Ich backe die Bällchen vor allem in der Weihnachtszeit, obwohl sie ganzjährig gerne gegessen werden.

Sonntag, 27. November 2011

Chräbeli

Das "Chräbeli" ist ein Schweizer Anisgebäck, welches an Weihnachten nicht fehlen darf! In der Schweiz kann man sie sogar online bestellen.

Egal ob fingerlang mit Füsschen oder mit "Mödeli" geformt, der Klassiker bekommt durch den Anis und nicht durch die Form seinen feinen Geschmack. Die schönen Füsschen der Chräbeli gibt es nur, weil die Chräbeli lange trocknen. Die Chräbeli sind in gut verschliessbaren Blechdosen gelagert lange haltbar.

Donnerstag, 24. November 2011

Pfeffernüsse

Wer liebt sie nicht - die Pfeffernüsse!? 
Die kleinen, feinen, aromatischen Kekse, die durch ihren raffinierten Geschmack überzeugen! Vor dem Backen werden die Pfeffernüsse mit Puderzucker bestäubt, man kann diesen Schritt aber auch auslassen und sie nach dem Backen mit einer Zuckerglasur überziehen.

Vor dem Verzehr lässt man die Pfeffernüsse idealerweise in einer Blechdose etwas ziehen, damit die Gewürze ihr volles Aroma entfalten können.

Montag, 21. November 2011

Kokosgüpfli

Aussen knusprig und innen weich - ein Traum!

Die Kokosgüpfli (Kokosmakronen) sind keine gewöhnliche Makronen, denn sie werden mit ganzen Eiern zubereitet.
Die Schiffchenform erreicht man dadurch, dass der Teig mit Hilfe von zwei Löffeln portioniert und geformt wird. Die fertig geformten Kokosgüpfli kann man vor dem Backen auch mit Haselnüssen, Mandeln oder kandierten Früchten garnieren.

Freitag, 18. November 2011

Quarkstollen im Miniformat

Nun beginnt auch hier die Weihnachtsbäckerei!

Dieses Konfekt ist sehr praktisch für all jene, welche das lange Durchziehen eines Christstollens nicht aushalten können. Ein kleines "Stöllchen" hat aber auch den Vorteil, dass es nicht so mächtig ist, toll aussieht und als Mitbringsel geeignet ist.
Die Rumrosinen kann man für Kinder einfach durch normale Rosinen ersetzen, das schmeckt auch lecker - wer nicht auf den Rum verzichten muss, umso besser!

Dienstag, 15. November 2011

Hirsch - Entrecôte mit Spätzle und Rotkraut

Egal ob Rotkraut, Kabis, Rotkohl oder Blaukraut - schmecken tut alles! Durch pH-Wert des Bodens wird die Farbe des Rotkohl bestimmt; durch bestimmte Zutaten kann die Farbe beim Zubereiten zusätzlich beeinflusst werden.

Zum bodenständigen Rotkraut passen viele Dinge, ich habe mich dieses Mal für ein Hirsch-Entrecote mit passender Jus und in Butter geschwenkte Spätzle entschieden.

Donnerstag, 10. November 2011

Kürbiscreme im Strudelteigkörbchen

Aus Kürbis kann man so viele leckere Dinge machen - zum Beispiel Brot, Suppen, Tartes, Saucen, Rösti, Püree oder Risotto

Aber da geht noch mehr! Mediterran angehaucht - mit Salbei und Parmesan, wird die im Strudelteigkörbchen angerichtete Kürbiscreme eine kleine, feine Vorspeise. 
Die Creme ist aber auch ein prima Brotaufstrich oder Dip!

Montag, 7. November 2011

Lebkuchenhäuschen

So ein Lebkuchenhäuschen rechtfertigt seinen Aufwand wirklich - es sieht nicht nur niedlich aus, sondern schmeckt auch total lecker! Zudem gibt es nicht viel schönere Dinge, als strahlende Kinderaugen.

Freitag, 4. November 2011

Christstollen

Der traditionelle Christstollen ist nicht nur geschmacklich hervorragend, sondern überzeugt auch durch sehr lange Haltbarkeit! Es gibt unzählige Stollen-Varianten; zum Beispiel Mandelstollen, Mohnstollen, Butterstollen, Persipanstollen, etc...

Der einzige Nachteil ist, dass man ihn nach dem Backen nicht einfach anschneiden und geniessen kann - er muss zunächst zugedeckt ruhen. Dies ist der Grund, weshalb ich ihn immer bereits Ende Oktober oder anfangs November backe!

Dienstag, 1. November 2011

Kürbis - Risotto

Es ist immer noch Kürbiszeit!
In der letzten Saison habe ich ja bereits gezeigt, wie Mann/Frau ganz einfach selbst eine exotische Kürbissuppe, ein saftiges Kürbisbrot, eine sämige Kürbissauce sowie eine sündhafte Kürbis-Tarte machen kann. 
Diese Kürbissaison habe ich ja bereits Rösti daraus gemacht. Das Risotto schmeckt mindestens genau so gut!

Samstag, 29. Oktober 2011

Herbstliches Dreierlei

Ein Ziegenkäsestrudel mit einem Zwiebelchutney auf Roter Bete, dazu ein gratinierter Rettich - Apfel und ein Birnen - Bündnerfleisch - Risotto repräsenteren zusammen auf dem Teller die Aromaten des Herbstes!

Jeder Komponent für sich allein kann auch als Vorspeise serviert werden.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Tarte au chocolat

Eine süsse, schokoladige Sünde für die Lieben?
Die Tarte au chocolat überzeugt nicht nur zu einer Tasse Kaffee, sondern auch lauwarm als Dessert serviert - eventuell mit Puderzucker bestäubt und mit einigen frischen Früchtchen, Eis oder einem Kompott dazu. In der Mitte ist der Kern noch leicht feucht und aussen ist sie kross - was will Mann / Frau mehr?

Samstag, 22. Oktober 2011

Zwetschgen - Marmelade


Ob als Mitbringsel, Weihnachtsgeschenk oder für den Eigengebrauch - der Geschmack und die Optik überzeugte bisher immer!
Durch die Verwendung von 3:1 Gelierzucker wird die Marmelade total fruchtig und nicht zu süss - mit etwas Zimt, Nelke und Zwetschgenwasser verfeinert bekommt sie den richtigen Pfiff.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Rentier - Entrecôte mit Kürbis - Rösti und Radicchio

Das zarte Rentierfleisch aus dem Norden schmeckt sehr zart und bekannt für den feinen Wildgeschmack. Das Rentierfleisch ist sehr fettarm, enthält viel mehr Spurenelemente und Vitamine als andere Fleischsorten und ist deshalb sehr gesund.
Beim Würzen des Fleisches sollte man sehr vorsichtig sein - kräftige Gewürze überdecken schnell den zarten Geschmack. Rosa schmeckt das Fleisch am besten, durchgebraten wird das Fleisch sehr zäh.

Passend zur Jahreszeit habe ich zum zarten Wild keine pure Kartoffel-Rösti, sondern Kartoffel-Kürbis-Rösti gemacht. Auch der mit Orange, Zimt und Nelke abgeschmeckte Radicchio passt hervorragend dazu - obwohl sicher auch ein genau so abgeschmeckter Rotkohl oder gepratene Pfifferlinge gut passen würde. Um das Gericht abzurunden habe ich dazu eine Rotweinsauce - verfeinert mit Balsamico und Preiselbeergelee - serviert.

Samstag, 15. Oktober 2011

Fenchel - Salat

Ein leckerer Fenchelsalat - mediterran angehaucht - dazu ein frisches Stück Brot und eine komplette Mahlzeit steht auf dem Tisch. Denn oft schmecken die einfachsten Dinge am besten!
Bei Rohkost ist es immer besonders wichtig, auf Qualität zu achten, da durch die fehlende Hitze auch keine Bakterien oder Ähnliches abgetötet werden kann. Zudem sollten kalt servierte Gerichten immer etwas kräftiger gewürzt werden, da die Gewürze durch die fehlende Wärme nicht das gesamte Aroma entfalten können.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Goldkuchen - Cake

Ein Kuchen, der nur mit Eigelben hergestellt wird, nennt man auch Goldkuchen. Für mich sind solche Goldkuchen eine schöne Resteverwertung, da ich oft einige Dotter übrig habe.
Dieses Mal habe ich zwei Schichten gemacht; der obere Teil ist mit Gewürzen wie Zimt, der untere mit Kakao und Haselnüssen verfeinert. Die schokoladig-nussige Schicht harmoniert sehr gut mit der Zimtschicht, die zusätzlich selbstgemachtes Apfelmus, Nelkenpulver und abgeriebene Zitronenschale enthält.

Samstag, 8. Oktober 2011

Entenbrust auf Salat

Caesar Salad auf asiatisch!
Eine rosagebratene Entenbrust mit krosser Haut auf einem Salat aus Blattsalaten, Mango und einem süss-säuerlichen Dressing macht dem bekannten Salat aus Amerika Konkurrenz.
Er überzeugt durch seine Leichtigkeit, dem fruchtig Touch und durch seine Frische.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Aprikosen - Chutney

Ob zu Käse mit Trauben oder zu Brot und Käse - das Chutney passt zu verschiedensten Gerichten!
Auch neben einer rosa gebratenen Entenbrust mit krosser Haut, zu Fondue oder zu Grilladen macht das Chutney eine gute Figur.


Samstag, 1. Oktober 2011

Mischbrot mit Hafer und Leinsamen - ST

Schon vor längerer Zeit habe ich mir eine Sauerteig-Kultur herangezüchtet, die auch regelmässig zum Einsatz kommt. Ein grosser Vorteil ist, dass das Brot deutlich länger saftig und frisch ist - meine Familie und auch Bekannte wissen die Sauerteigbrote sehr zu schätzen.
Das hier enthaltene Quellstück aus Haferflocken und Leinsamen sorgt zusätzlich für Feuchtigkeit, wodurch das Brot noch mehr an "Saftigkeit" gewinnt. Weitere Information zum Quellstück - aber auch zum Brühstück - findet ihr hier.

Sonntag, 25. September 2011

Birnen - Speck Ravioli mit Walnüssen

Der Herbst ist da! Und der bringt saftiges Obst wie Birnen mit sich. Birnen gehören zu den Rosengewächsen und stammen ursprünglich aus China.
Speck, Nüsse aber auch zu Käse passen wunderbar dazu. Weshalb also nicht mit allem kombinieren? Dies geht mit diesen Ravioli wunderbar. Das eher deftig klingende Gericht liegt aber nicht so schwer im Magen, da die tollen Birnen die Ravioli leichter erscheinen lässt.
 
Der Pastateig ist insofern etwas Besonders, als dass ich ihn ausschliesslich mit Eigelben zubereitet habe. Dies liegt daran, dass ich vom Tag zuvor noch viele übrig hatte. Wer jedoch nicht weiss, was mit den übrig gebliebenen Eiweissen zu machen ist, kann auch einen Pastateig mit ganzen Eiern zubereiten.

Die Ravioli lassen sich auch auf Vorrat machen. Dabei werden die geformten Ravioli auf einem belegten Tablett nebeneinanderliegend angefroren - dies ist wichtig, damit sie nicht zusammenkleben - danach werden sie in einen Tiefkühlbeutel gefüllt und im Gefrierfach aufbewahrt. Bei Bedarf werden die gefrorenen Ravioli direkt ins siedende Salzwasser gegeben, die Garzeit verlängert sich jedoch etwas.

Donnerstag, 22. September 2011

Falafel mit Fladenbrot und Joghurtsauce


Falafel sind frittierte Kichererbsenbällchen - sie werden je nachdem auch aus Bohnen hergestellt -  die mit grosser Wahrscheinlichkeit ursprünglich aus Ägypten stammen. Heute werden sie vor allem in türkischen oder arabischen Imbiss-Ständen verkauft. In Israel gelten Falafel sogar als Nationalgericht!

Das Kichererbsen- bzw. Bohnenmus wird mit Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel, Zwiebel, Knoblauch, Zitronensaft, Chili, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und anschliessend in Fett ausgebacken. Je nach Rezept kommt auch noch Dill oder Bulgur in die Falafelmasse.
Dazu gibt es traditionell Tahina (=Sesampaste) oder Hummus (=Kichererbsen, Tahina, Olivenöl, Zitronensaft, versch. Kräuter/Gewürze) zusammen mit Fladenbrot und Gemüse.

In meiner Variante werden die Bällchen jedoch im Ofen gebacken - das spart nicht nur Fett ein sondern ist für den Haushalt ohne Fritteuse bestens geeignet. Zudem serviere ich dazu eine Joghurt-Sauce an Stelle der Tahina-Paste bzw. des Hummus. Das frische Gemüse rundet die orientalische Köstlichkeit ab.

Montag, 19. September 2011

Melonen - Eis

Ein fruchtiges Eis, nicht zu schwer und trotzdem cremig - das ist das Ziel! Und bis dahin begleite ich euch gerne mit meinem Melonen-Eis-Rezept.

Melonen zählen zu den Kürbisgewächsen und ist somit eigentlich ein Gemüse. Aufgrund des hohen Wassergehaltes wird die Melone in südlichen Ländern oft zum Durststillen verwendet.

Durch das regelmässige und gute Umrühren werden Eiskristalle grösstenteils verhindert - und die, die entstehen, gehen durch das Umrühren kaputt. Das Eis belohnt das häufige Umrühren mit einer zartcremigen Konsistenz - ganz ohne Eismaschine!
Oft reiche ich das Eis in einer Waffel, aber auch in einem Eisbecher oder als Nachspeise mit anderen Komponenten kann es sich sehen lassen.

Freitag, 16. September 2011

Mostbröckli - Carpaccio

Ein Carpaccio mit einem Schweizer Touch? Das geht - und schmeckt!

Das gepöckelte sowie geräucherte Fleisch vom Rind oder Pferd namens Mostbröckli ist sehr fettarm und trumpft mit einem dezenten Räucheraroma. Hierbei sollte wie immer auf eine optimale Qualität - sprich, ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder Ähnliches - geachtet werden. Ich kaufe es auch gerne am Stück, um es kurz vor Gebrauch mit unserer Maschine hauchdünn aufzuschneiden. Dazu reiche ich ein Stück frisch gebackenes Ruchbrot.

Dienstag, 13. September 2011

Quiche mit Kartoffelteig

Einfach, bodenständig und lecker! 

Das war die Vorgabe meiner beiden Esser und ich habe versucht, aus den vorhandenen Zutaten etwas zu kreieren. Herausgekommen ist diese Quiche mit einer Füllung aus verschiedenem Gemüse sowie Schinken, einem Guss aus Frischkäse, Saurer Sahne und Ei, verfeinert mit frischen Kräutern und Gewürzen sowie etwas Parmesan.
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